Wienerland Zeitung
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Erstellungsdatum: 28. März 2020, 07:32 Uhr


Autor: Fritz Peterka

ÖBB: Sommerzeit

 

 

© ÖBB, DI Seif

 

ÖBB: 4.000 Uhren ticken – ab Sonntag in der Sommerzeit

 

Rund 4.000 ÖBB-Uhren an Bahnhöfen und Haltestellen werden am kommenden Sonntag eine Stunde vorgestellt. Dies geschieht in den meisten Fällen vollautomatisch. Aufgrund der angepassten, reduzierten Fahrpläne werden heuer erstmals zur Zeitumstellung um

2 Uhr früh keine Züge unterwegs sein.

 

(St. Pölten, 27. März 2020)–Trotz der aktuellen Ausnahmesituation können sich die Menschen in Österreich auf die ÖBB verlassen. Dies gilt auch für die Umstellung auf die Sommerzeit. Denn kommendes Wochenende ist es wieder einmal Zeit, an den Uhren zu drehen. In der Nacht von Samstag, den 28., auf Sonntag, den 29. März endet die Winterzeit: Um 2 Uhr früh werden die Uhren auf 3.00 Uhr vorgestellt.

Bei den ÖBB müssen dafür österreichweit über 4.000 Uhren umgestellt sowie Server und Rechner synchronisiert werden. Die Uhren aktualisieren im Halbminutenabstand auf die Sekunde genau. Dieser Prozess läuft automatisch ab – die Uhren „wissen", dass die Zeitumstellung und damit auch die warme Jahreszeit kommen.

 

Keine Auswirkung der Zeitumstellung auf den Bahnbetrieb

Bisher waren immer Nachtreise-Züge von den Maßnahmen betroffen. Heuer ist das wegen der Fahrplan-Anpassungen im Rahmen der Corona-Krise erstmals nicht der Fall, da keine Fernzüge unterwegs sind.

 

Die Bundesländer „ticken" richtig

Die meisten ÖBB-Uhren im Kundenbereich werden in Niederösterreich, der Steiermark, in Oberösterreich und Wien umgestellt. Das Bundesland mit der geringsten Anzahl an Uhren ist das Burgenland.

 

Bundesland

Uhren im Kundenbereich

Niederösterreich

1074

Steiermark

580

Oberösterreich

590

Wien

631

Tirol

438

Salzburg

370

Kärnten

505

Vorarlberg

197

Burgenland

60

 

ÖBB. Heute. Für morgen. Für uns.

Schon heute bringen die ÖBB als umfassender Mobilitätsdienstleister jährlich 474 Millionen Fahrgäste und 113 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2018 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen in die Bahninfrastruktur von rund zwei Milliarden Euro jährlich bauen die ÖBB am Bahnsystem der Zukunft. Konzernweit 41.641 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlinge sorgen dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft und sind Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.