Wienerland Zeitung
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Erstellungsdatum: 12. Juni 2017, 21:42 Uhr


Autor: Fritz Peterka

Richtig versichert sein

 

Sorglos und sicher auf Maturareise

45.000 Maturanten begeben sich in den nächsten Wochen auf reisen

 

(Wien, 12.6.2017) Rund 45.000 Schüler werden laut Bundesministerium für Bildung in den nächsten Wochen ihre Reife- bzw. Reife- und Diplomprüfung absolvieren und danach auf Maturareise gehen. Für viele ist es die erste Reise, die sie ohne Eltern verbringen. Mag. Wolfgang Lackner, Vorstandsvorsitzender der Europäischen Reiseversicherung AG: „In der Euphorie der bestandenen Matura und der bevorstehenden Reise vernachlässigen jungen Menschen gerne das Thema Sicherheit, weil sie meinen, es könne ihnen nichts passieren. Dabei lauern durch die zahlreichen Aktivitäten, die auf Maturareisen angeboten werden, Gefahren, deren sich die Jugendlichen kaum bewusst sind."

 

Die Europäische Reiseversicherung hat fünf Reise-Irrtümer ermittelt.

 

Irrtum 1: Vorsorgemaßnahmen sind nicht notwendig

Dr. Wolfgang Munda, Leiter der Versicherungsmedizin der Europäischen Reiseversicherung rät Maturanten: „Neben Impfungen sind Insekten- und Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor unerlässlich. Auch ein Kopfschutz und das Tragen von bedeckender Kleidung sind in den ersten Tagen ratsam. Eine hochwertige Sonnenbrille ist empfehlenswert. Und wer geeignete Schuhe trägt, beugt Verletzungen vor."

 

Bei Reisen in südliche Länder machen Magen-Darmerkrankungen oftmals die häufigsten Probleme. In großen Anlagen sind die hygienischen Standards zwar meist gegeben, für empfindliche Menschen empfiehlt sich dennoch die alte Kolonialregel: Cook it, peel it or forget it! Problematisch wird es eher außerhalb der Hotelanlagen in Straßenküchen oder Imbissläden, wo man es mit der Hygiene oftmals nicht so genau nimmt. Weniger das Essen ist problematisch, sondern wo und wie das Geschirr gereinigt wird bzw. welche Wasserquelle verwendet wurde. Sollte doch einmal etwas passieren, erhält man in den Tourismuszentren medizinische Versorgung. Der Haken daran: Man findet meistens nur Privatärzte und Privatspitäler mit entsprechenden Honoraren. Eine Reiseversicherung übernimmt die Kosten.

 

Noch ein Tipp von Dr. Munda: „Ich rate zu unbedingter Vorsicht bei der Benützung von Fotoapparaten, Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten. Es passieren immer wieder schlimme Unfälle im Straßenverkehr und bei Besichtigungen im Gelände, wo ein falscher Schritt schlimme Folgen haben kann."

 

Schadenbeispiel: Schönes Fotomotiv führte zu Unfall mit 24.000 Euro Kosten

Ein junger Tiroler kletterte in Thailand auf einen Felsen, um ein besonders schönes Fotomotiv einzufangen. Dabei rutschte er aus und stürzte mehrere Meter in die Tiefe. Er zog sich eine tiefe, offene Wunde am Sprunggelenk zu. Nach mehreren Tagen Spitalaufenthalt wurde er mit ärztlicher Begleitung nach Österreich gebracht. Kosten: 24.000 Euro.

 

Irrtum 2: Mir passiert schon nichts

Die Europäische Reiseversicherung verzeichnet jährlich rund 40.000 Leistungsfälle, darunter auch zahlreiche Fälle bei Maturareisen: Vom Gepäckschaden bis zum medizinischen Notfall, der mehrere 100.000 Euro kosten kann. Die häufigsten Gründe für eine medizinische Konsultation sind Entzündungen im Hals-Nasen-Ohren- Bereich (bedingt durch Klimaanlagen) und Fußverletzungen aufgrund von Barfußgehen, gefolgt von schweren Sonnenbränden, Pilzerkrankungen und Kreislaufschwäche.

 

Irrtum 3: Auf Reisen hilft mir die E-card

Die e-card ist keine Reiseversicherung! Die Kostenübernahme durch die e-card beschränkt sich auf die EU und dort nur auf Leistungen von öffentlichen Krankenanstalten. In privaten Krankenanstalten, die üblicherweise in den Urlaubsregionen vorherrschend sind, sowie außerhalb Europas muss man kostenmäßig in Vorleistung treten. Die heimischen Sozialversicherungen erstatten nur einen geringen Prozentsatz der tatsächlichen Kosten. Für einen gegebenenfalls notwendigen Heimtransport oder Verlegungstransporte wird generell kein Kostenersatz gewährt.

 

Eine gute Reiseversicherung bietet 24-Stunden-Notruf, die Notfall-Organisation, Rück- und Verlegungstransporte, Hilfe bei der Auswahl des bestmöglichen Krankenhauses und übernimmt Such- und Bergungskosten. All dies fehlt bei der e-card ebenso wie etwa ein Stornoschutz, Ersatz der Kosten für nicht genützte Leistungen bei frühzeitiger Rückreise samt Rückreisekosten, Gepäckschutz oder Reisehaftpflichtversicherung, um die wichtigsten Punkte zu nennen.

 

Die Europäische Reiseversicherung bietet maßgeschneiderte Produkte für jeden Reisetyp und empfiehlt Eltern: In einer Jahresreiseversicherung mit dem Familientarif sind zwei Erwachsene und deren Kinder bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres versichert – auch Adoptiv- und Pflegekinder. Ein gemeinsamer Wohnsitz ist nicht Voraussetzung. Somit ist dieser Tarif auch für Patchwork-Familien bestens geeignet. Die versicherten Personen können getrennt oder auch gleichzeitig zu verschiedenen Destinationen reisen. Mit dem Familientarif ist auch die Maturareise automatisch versichert. Bei der Plus-Variante sind auch die Stornokosten bei Nichtbestehen der Matura gedeckt.

 

Irrtum 4: Online-Buchen ist modern und billiger

Dr. Josef Peterleithner, Präsident des Österreichischen Reiseverbandes: „Die junge Generation ist mit dem Internet aufgewachsen und bestens vertraut, Hotel- oder Flugbuchungsportale sind für sie nichts Ungewöhnliches. Aus Bequemlichkeit und vermeintlich günstigeren Preisen wird somit gerne online gebucht. Was generell aber häufig nicht beachtet wird: Bei Problemen, Reklamationen oder plötzlichen Notlagen vor Ort ist man auf sich alleine gestellt und muss sich selbst um alles kümmern. Bucht man jedoch die Maturareise über ein Reisebüro oder einen Reiseveranstalter, hat man nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern aufgrund klarer gesetzlicher Vorschriften auch Rechtssicherheit und einen kompetenten Ansprechpartner in allen Not- und Beschwerdefällen."

 

Irrtum 5: Versichern ist kompliziert, altmodisch und bürokratisch

Alle Produkte der Europäischen Reiseversicherung sind bequem online abschließbar und selbst ein Schadenfall kann online gemeldet und abgewickelt werden. Um den Reisenden noch mehr Sicherheit, Übersicht und Mehrwert zu bieten, hat die Europäische die MEINE URLAUBERIA-App entwickelt, die gratis für Android und iOS auf europaeische.at erhältlich ist. Über den Notfall-Button wird ein direkter Telefonnotruf zur Einsatzzentrale mit gleichzeitig generierter Notfall-SMS (Name, Koordinaten, Polizze und Telefonnummer) zur raschen Hilfe auch an abgelegenen Orten der Erde ohne Datenverbindung hergestellt. Weitere nützliche Informationen auch zu den Themen Reisesicherheit und Gesundheit sowie die Möglichkeit, Reisedokumente wie Tickets, Voucher, Rechnungen etc. zu hinterlegen, runden den Service ab. Dank der modernen Technik ist es darüber hinaus möglich, schon während der Reise ein persönliches Reisetagebuch samt Fotos, Text- und Sprachnachrichten zu erstellen, um den Urlaub jederzeit nacherleben und länger andauern lassen zu können. Somit ist die MEINE URLAUBERIA-App ein idealer Reisebegleiter.

 

Wolfgang Lackner abschließend: „Bei Berücksichtigung dieser Hinweise sollte die bevorstehende Maturareise beruhigt angetreten werden können. Wir hoffen damit, auch den jungen Menschen das Thema Sicherheit näher zu bringen."

 

DIE EUROPÄISCHE REISEVERSICHERUNG AG

 

Die Europäische Reiseversicherung AG ist der größte österreichische Reiseversicherer. Die Produktpalette erstreckt sich von Versicherungen für Österreich-Urlaube und Auslandsreisen über Jahres-Reiseversicherungen bis hin zu Versicherungspaketen für Unternehmen und Geschäftsreisen. Im Jahr 2017 feiert die Europäische Reiseversicherung ihr 110-jähriges Bestehen.

 

Die Europäische Reiseversicherung AG ist ein Unternehmen der Generali Group – eine unabhängige, italienische Unternehmensgruppe mit einer starken internationalen Präsenz. Sie wurde 1831 gegründet, gehört weltweit zu den führenden Versicherungsgruppen und ist in über 60 Ländern mit einem Prämienaufkommen von mehr als 70 Milliarden Euro im Jahr 2016 vertreten. Mit weltweit über 74.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 55 Millionen Kunden nimmt die Generali eine führende Position auf den westeuropäischen Märkten ein und gewinnt auch in Zentral- und Osteuropa sowie in Asien zunehmend an Bedeutung. Laut Rangliste der kanadischen Marktforschungsgesellschaft „Corporate Knights" gehört die Generali Group 2017 zu den nachhaltigsten Unternehmen der Welt.

 

Weitere Informationen

 

www.europaeische.at

www.generali.at

www.generali.com