Wienerland Zeitung
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Erstellungsdatum: 17. April 2017, 14:56 Uhr


Autor: Fritz Peterka

Wanderwegerhalter haben nun viel Arbeit

 

 

Wandervereine machen auf Wanderwegen

Frühjahrsputz nach langem Winter

 

 

 

(Langenzersdorf, 17.4.2017) Der Winter hinterließ deutliche Spuren entlang der Wanderwege: Kiesel und Schutt, verblichene Markierungen, verdeckte Markierungen durch Pflanzenwuchs u.a.m.

Auf die Wegerhalter der Wandervereine warten nun mühevolle Renovierungsarbeiten: Die Wanderwege sollen zum Start der Wandersaison wieder tadellos begehbar sein. Finanziell unterstützt werden diese Arbeiten kaum.

 

Eine von der Öffentlichkeit wenig beachtete Aufgabe

 

Da wird gemalt, ausgeschnitten und gehämmert, um Tausende von Wegkilometern durch die österreichischen Wandervereine weiterhin zugänglich zu machen - eine verantwortungsvolle Tätigkeit. Vergessen darf nicht die Eigenverantwortung und der Hausverstand der Wanderer werden: Blindlings einem GPS-Gerät oder einer Beschreibung zu vertrauen, ist zu wenig. Es gehört jahrelange Übung dazu, den Weg problemlos zu finden.

Nach österreichischem Recht wird der Wegehalter bei grober Fahrlässigkeit zur Rechenschaft gezogen. Soweit soll es nicht kommen! Volle Sicherheit und stets perfekte Wege können nicht einmal die großen alpinen Vereine garantieren, wie sie selbstkritisch anmerken.

 

Am Beispiel Bisamberger Nordwienersteig sollte der Wegerhalter folgende Arbeiten erledigen: Überprüfung der Markierungen, Reinigung von Querrinnen, Befreiung der Wege von Steinen und Ästen, Überprüfung von Stufen, Kontrolle von Abzäunungen, Auf- und Abbau von beschädigten Schildern. Bei größeren Schäden, die nicht sofort behoben werden können, wird der Grundbesitzer oder die Gemeinde informiert, Warnschilder angebracht und Wege ggf. ganz gesperrt (aktueller Anlass: Eschensterben).